Kritik zu "Im Jenseits ist die Hölle los"

Kleine Zeitung, 07.02.2016
Himmlisch böse und höllisch gut

Dumm gelaufen die Verwechslung mit Ron Supancic und damit die Beförderung des quietschlebendigen, wenn auch bei der Premiere seines neuen Kabarett-Solos gesundheitlich noch etwas angeschlagenen Mike ins Jenseits. Dort übertrumpfen sich die Meister der Todesarten mit ihren bösen Rekordleistungen.

Doch so verrückt es da oben zugeht, auch die Welt unten läuft auf gespenstischen Bahnen. Blühender Irrwitz schürt die rasende Höllenfahrt des bei röhrendem Rock und beißendem Rap bejubelten Kabarettisten: vom grimmigen „Gasthaus
Hansi“ über „Stracheldraht“, „Hatschi Stratschis Luftballons“ und der ersten „Wutbürgerparade“ in Wien zu „Urbi et Orbán“.

Politisch aufrecht durchpflügt Mike Supancic in fantastischen Geschichten, himmlischen Parodien und satanischer Satire den allgemeinen Wahnsinn. Von der Flüchtlingshysterie bis zur IBAN-Notrufnummer
in Brüssel. Nicht nur „Im Jenseits ist die Hölle los“, auch im Theatercafé bei diesem exzellenten Programm.

Elisabeth Willgruber Spitz

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"Ein sehr vergnüglicher Abend mit sehr gelungenen Pointen und guter Musik."
(Wiener Zeitung)
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